| Die Rasse "Bengal" |
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Die Bengal-Katze ist eine Rasse, die das äußerliche Erscheinungsbild einer Wildkatze mit dem liebevollen und anhänglichen Wesen einer Hauskatze in sich vereint. Die Bengal entstand aus der Verpaarung der Asiatischen Leopardkatze mit einer Kurzhaar-Hauskatze und ist umgangssprachlich auch unter der Bezeichnung Leopardette bekannt. Anfang der 1960er Jahre begann man mit dem Versuch asiatische Leopardkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen zu kreuzen, hieraus entstand die Rasse der Bengalen. Die Heimat der asiatische Leopardkatze reicht von Ost- über Südasien bis zu verschiedenen indonesischen Inselregionen. Bengalen sind äußerst aktive Katzen die beschäftigt werden wollen. In der Regel sind Bengalen sehr menschenbezogen und können ziemlich penetrant ihre Streicheleinheiten einfordern – sei es durch Einsatz des ganzen Körpers oder auch unter zu Hilfenahme ihrer eindringlichen Stimme. Dank ihrer Vorfahren zieht Wasser die meisten Bengalen magisch an, eine Bengale die mit unter die Dusche oder in den Pool geht ist nicht allzu selten. Die Fellzeichnung der Bengal macht den Betrachter die Ursprünglichkeit dieser Rasse bewusst, viele Rassevertreter erinnern an kleine Geparden, Leoparden oder die gestreiften Exemplare ähneln Miniatur-Tigern. Der Körperbau der Bengal sollte von mittelgroßer Statur sein, gewünscht ist eine kräftige, muskulöse Katze. Seitlich am breiten, rundlichen Kopf sollen die kleinen, runden Ohren nicht zu hoch angesetzt sein. Die ausgeprägte Nase weist eine leichte konkave Linie auf und die hohen Wangenknochen sollen deutlich sichtbar sein. Um die Sprungkraft zu gewährleisten sind die Hinterläufe der Bengal einen Tick höher als die Vorderläufe. Der tief getragene Schwanz sollte kräftig und mittellang sein. Manche Bengalen wirken je nach Lichteinfall wie mit Gold bestäubt. Bei den Snows bewirkt dieser Effekt die Illusion, das feine Fell wäre mit Eiskristallen überzogen.
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